Welche Doppelstegplatten für Terrassenüberdachung

Ausführungen:

Wenn es um die Überdachung einer Terrasse mit Doppelstegplatten geht, stellt sich häufig die Frage, welche Kunststoffplatten am besten geeignet sind. In diesem Zusammenhang stehen verschiedene Materialien und unterschiedliche Farbtöne und Ausführungen zur Auswahl.

Bei Doppelstegplatten handelt es sich um zwei Kunststoffplatten, die durch Stege miteinander verbunden sind. Der Abstand zwischen den beiden Stegplatten ergibt die Plattenstärke. Ebenso stehen Stegdreifachplatten zur Verfügung. Hier gilt das gleiche Prinzip. Es sind drei Kunststoffplatten durch Stege miteinander verbunden. Auch Stegplatten mit Innenstrukturen, wie X-Struktur oder M-Struktur mit besonderer Tragfähigkeit werden für Terrassenüberdachungen oder Carportüberdachungen bevorzugt verwendet.

Materialien für Doppelstegplatten - Hohlkammerplatten:

Zu unterscheiden wäre zunächst zwischen den Materialien Acrylglas (PMMA), auch unter dem geschützten Markennamen "Plexiglas" bekannt, und Polycarbonat das auch als "Makrolon" vermarktet wird. Diese beiden Kunststoffe haben unterschiedliche Eigenschaften und Vorteile, sind aber gleichermaßen für transparente Bedachungen von Terrassen geeignet.

Polycarbonat:

Das Material Polycarbonat ist aussergewöhnlich schlagzäh und besitzt die höchste Hitzebeständigkeit. Polycarbonat Stegplatten sind in milchigen Farbtönen wie weiss-opal, sowie in glasklaren und bronzefarbenen Ausführungen erhältlich. Unsere Polycarbonat Stegplatten sind je nach Ausführung mit ein- bzw. beidseitiger UV-Beschichtung versehen. Diese Oberflächenvergütung schützt die Stegplatten vor Vergilbung und Versprödung. Die hohe Schlagzähigkeit ist vor allem ein überzeugender Aspekt bei Hagelschlag. Polycarbonat ist zudem ein Leichtgewicht und somit einfach zu verarbeiten und für alle Arten von Aufbauten verwendbar.

Acrylglas:

Das Material Acrylglas ist deutlich härter und schwerer als Polycarbonat. Auch ist Acrylglas gegenüber Polycarbonat etwas bruch- und kratzempfindlicher. Dafür ist das Material Acrylglas brillianter und kommt eher an eine Glasoptik heran. Bei Doppelstegplatten aus Acrylglas können grössere Stegabstände realisiert werden, was für eine klare Durchsicht und für eine schicke, glasähnliche Optik sorgt. Auch hier sind milichige und braungefärbte Ausführungen erhältlich. Die hohe beidseitige UV-Beständigkeit ist ein weiterer Vorzug von Doppelstegplatten aus Acrylglas.


Farbtöne:

Stegplatten sind im Handel in unterschiedlichen Farbausführungen erhätlich. Mit glasklaren Stegplatten kann am meisten Tageslicht genutzt werden, und man hat klare Durchsicht. Wenn es um viel Helligkeit geht, bietet sich eine Hohlkammerplatte in weiss-opaler Ausführung an. Sie schützt vor Sonnenblendung und sorgt für Hitzereduktion. Bronzefarbene Stegplatten dagegen dunkeln etwas ab. Vergleichbar mit einem Sonnenbrillenglas.


Montage:

Die Verlegung der Stegplatten sollte im besten Fall mit Profilen mit Gummidichtungen erfolgen, wo die Platten lose dazwischen liegen, ohne direkt verschraubt zu werden. Nur so ist eine thermische Ausdehnung der Kunststoffplatten gegeben.

Je wärmer es ist, desto mehr dehnen sich Kunststoffe aus. Bei einer direkten Verschrauben müsste zwingend gross genug vorgebohrt werden, damit sich die Platten bewegen können. Andernfalls kann es zu heftigen Knackgeräuschen kommen und die Bohrlöcher könnten einreissen.

Wir empfehlen auf jeden Fall eine Verlegung mit Alu-Profilen, die auf den Sparren verschraubt werden. Sogenannte Halte- oder Bremswinkel, die am Ende der Profile angebracht werden, sorgen dafür dass sich die Platten im Laufe der Zeit nicht aus den Profilen herausarbeiten können.

Die offenen Stirnseiten sollten vor Eindringen von Schmutz und Ungeziefer geschützt verschlossen werden. Dafür stehen Aluband und Abschlussprofile zur Verfügung.

Da es ganz normal und auch nicht vermeidbar ist, dass sich in den Kunststoffplatten Kondenswasser bildet, sollte die untere Stirnseite mit einem Profil mit Tropfkante verschlossen werden. Dies gewährleistet den ungehinderten Ablauf von Kondenswasser. Zusätzlich könnte die untere Stirnseite auch mit einem Anti-Dustband verschlossen werden, bevor das Tropfkantenprofil aufgesetzt wird. Dies kann allerdings zu erhöhter Kondensatbildung in den Kunststoffplatten führen.


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